Gesichter der Provinz

Gesichter der Provinz (XVIII)

In unserer Reihe Gesichter der Provinz ist das Autorinnenduo Franke und Flau unterwegs um Menschen abseits der urbanen Zentren zu protraitieren.

Humans of New York? Klar, ganz interessant. Humans of Berlin? Jaja. Aber wir alle wissen ja, dass es nicht die Hipster und die Zeitgeister sind, die die Welt am Laufen halten und sie interessant machen. Deshalb hat das Autorinnenduo Franke und Flau sich für uns weit hinaus in die deutsche Provinz begeben. Dorthin, wo Ebenen noch richtige Ebenen sind, Berge noch richtige Berge, und die Menschen auch ohne urban zu sein ihre kleinen und großen charmanten Skurrilitäten entwickeln. Gesichter der Provinz ist eine Fotoserie über die Menschen, die dort leben.

“Die Konditorei habe ich seit fast sieben Jahren. Aber selbständig bin ich schon seit dem – Moment, ich weiß es genau – dritten Juni 2007. Normal wäre natürlich der erste Juni gewesen, aber um den Gründungszuschuss zu bekommen, den ich beantragt hatte, musste ich zwischen dem Ende meiner angestellten Tätigkeit und dem Beginn meiner Selbständigkeit mindestens zwei Tage lang arbeitslos sein. Das war Bedingung. Also ging ich hin und meldete mich für zwei Tage arbeitslos. Als es am dritten Juni dann losging, wollte ich, dass mein neues Auto dieses Datum als Kennzeichen bekommt. Diese ganze Bürokratie, das war so absurd, das war wirklich ein Witz, das musste mir einfach Glück bringen.”

Provinzgesicht

Bildquellen

  • Provinzgesicht: Franke und Flau
  • Gesichter der Provinz: Jan Fischer