Interviewreihe “Davon leben” – Interview mit Harry Rischar (Geschichtenerzähler)

Heute in Davon leben: Der Geschichtenerzähler Harry Rischar über soziale Ungerechtigkeit, Geldnot und übers, nun ja, Geschichtenerzählen.

Wann und wo bist du geboren?

Am 23. Februar 1967 in Salzberg (Berchtesgaden), in Oberbayern.

Bist du dort auch aufgewachsen und zur Schule gegangen?

Nein. Meine Eltern ließen sich scheiden, als ich ein Jahr alt war. 1969 oder so zog meine Mutter dann zurück in ihre Heimatstadt zu ihrer Familie nach Bonn. Mein Vater wurde Workaholic.

Und du? Gingst mit nach Bonn?

Ja, aufgewachsen bin ich in Bonn-Dottendorf. Im Nachbardorf ging ich auf die Grundschule. Zur weiterführenden Schule ging ich dann auf ein katholisches Internat, eine katholische Privatschule in der Eifel und schließlich aufs Gymnasium.

Hast du während der Schulzeit schon angefangen, Geschichten zu erzählen und Leute zu unterhalten? Oder kam das erst später, nach dem Abitur?

Geschichtenerzählen kam erst 15 Jahre später.

Und was passierte in der Zwischenzeit? Oder anders gefragt: Hast du deine Leidenschaft erst spät entdeckt?

Wenn du Geschichtenerzählen ganz im engen Sinne siehst: ja. Allerdings verstehe ich meine Kunstform eigentlich als eine Fusion von allen erdenklichen Interessen, die ich immer schon hatte – nur sind sie hier zusammengefügt.

Was für Interessen fusionieren da genau? Und wie hat sich, auch zeitlich, entwickelt?

Ich war schon in der Schulzeit lange Jahre in der Theater AG. Das Theater, also die Leidenschaft für darstellende Kunst und das Auf-der-Bühne-Stehen, sehe ich schon durchgängig seit meiner Zeit als junger Erwachsener: Theater AGs und zum Beispiel sozialpolitisches Engagement in der Öffentlichkeit. Ich habe mich aber auch schon immer für Sprachen, Kulturen, und Geschichte interessiert. Ich hatte im Gymnasium Deutsch und Englisch als Leistungskurse, machte Französisch als Zusatzgrundkurs und Großes Latinum. Ich interessierte mich seit meiner Grundschulzeit intensiv für Geschichte und Kulturanthropologie: Diesen Samen hat mein amerikanischer Onkel gesetzt, der Professor für Anthropologie an der Universität von Austin, Texas, war. Schon als junger Mensch habe ich auch viele Länder bereist und dort teilweise gewohnt: Israel, Irland, Rwanda, Frankreich. Außerdem war ich seit jeher ein sehr spiritueller Mensch. Ich wollte als Abiturient mal kurz Priester werden. Im Geschichtenerzählen ist das aber wesentlich weiter gefasst.

Theater, Kultur im anthropologischen Sinne, Geschichte und Glauben – wie genau geht das zusammen?

Beim Geschichtenerzählen – wenn man es klassisch macht – greift man auf ursprüngliche mündlich überlieferte Geschichten aus allen erdenklichen Kulturkreisen und Zeiten zurück. Wenn man also eine traditionelle Geschichte erzählen will, muss man viel Know How von der jeweiligen Kultur, ihrem Denken, ihrem Weltbild, ihren Lebensumständen haben. In den traditionellen Geschichten spiegelt sich ja diese Welt auch konkret wider. Wenn man die Hintergründe nicht kennt, erschließen sich einem viele Dinge nicht, oder man erzählt etwas falsch. Ich habe zum Beispiel viel zu keltischer Kultur, den keltischen Ländern und so weiter gelesen. Auch habe ich Schauplätze von keltischen Legenden persönlich bereist. Wenn ich dann also die entsprechende keltische Legende erzähle, transportiere ich diese ganzheitlich-sinnlichen Erfahrungen an meine Zuhörer weiter – auch wenn ich gar nicht unbedingt alles konkret beschreibe. Man spürt ja bei einem Menschen, wenn er beispielsweise von einem Basar erzählt, ob er schon mal da war oder nicht. Hinter dem Geschichtenerzählen steht das Konzept, dass wir Menschen, egal zu welchen Zeiten und in welchen Kulturen, immer ganz bestimmte, gleichartige existentielle Bedürfnisse haben: Gute Unterhaltung und Lachen, also Schwänke und Trickster-Geschichten, und die grundlegenden Fragen nach dem Existentiellen des Menschsseins wie Liebe, Leiden, Habgier, Selbstlosigkeit. Wo kommen wir her? Wo gehen wir hin? Warum ist die Welt? Das Geschichtenerzählen ist im Grunde die älteste Kunst- und Kulturform. Sie beruht auf dem Gemeinschaftlichen, dem Sinngebenden. Der Mensch als biologisches Wesen konnte durch das Geschichtenerzählen erst gemeinsame Denkwelten, Visionen, Utopien, Erklärungsmodelle entwickeln, die in der Gemeinschaft von allen mitgeneriert wurden.

Zum Thema „Geschichtenerzählen ist im Grunde die älteste Kunst- und Kulturform“ finde ich es fast ein bisschen witzig, dass ich in meinem aktuellen Roman schreibe: „Man kann sich ein ganzes Leben lang einreden, dass man etwas nur um einer Sache selbst willen getan hat, aber das ist Bullshit. Es geht immer auch darum, davon erzählen zu können. Menschen haben schon immer Geschichten erzählt. Geschichten verbinden Menschen. Wer gute Geschichten zu erzählen hatte, der zog die Blicke am Lagerfeuer auf sich, der konnte sich sicher sein, nicht allein einzuschlafen.“

Ganz wichtig finde ich auch noch folgende Haltung: Ich kann als Geschichtenerzähler nur und nur deshalb Akteur sein, weil es Menschen gibt, die mir zuhören wollen, Menschen, die mir ihre Aufmerksamkeit widmen. Als Erzähler habe ich eine besondere Gabe und Verantwortung, nämlich, dass ich erzählen kann. Das was ich tue, ist aber immer etwas Gemeinschaftliches. Und beim traditionellen Erzählen kommt dann noch hinzu, dass man Schätze hütet, die Menschen vor Jahrhunderten von Generation zu Generation weitergetragen haben. Demut ist also eine wichtige Grundhaltung für das Erzählen.

Du alleine reichst nicht. Du brauchst Menschen, die dich erzählen lassen. Es ist eine vergleichsweise leise Kunstform.

Ja und nein. Es gibt die unterschiedlichsten Arten von Geschichten – und die unterschiedlichsten Erzähler: Ein Zaubermärchen, ein Mythos oder eine keltische Legende haben eine sehr stille, intensive Form. Diese Genres kann man nur dann auf einer Bühne erzählen, wenn ausschließlich Menschen da sind, die intensiv zuschauen wollen, etwa in einem klassischen Theater-Setting. Ein Zaubermärchen kann ich nicht auf der Großbühne eines Mittelaltermarktes oder Stadtfestes oder als Walk Act erzählen. Ein Schwank hingegen hat die Energie, die für die Bühne einer solch großen Open-Air-Veranstaltung notwendig ist. Allerdings ist das Geschichtenerzählen an sich in der Regel auch keine Kunstform für Walk Act, Großbühne auf Open Air oder so. Das klassische Geschichtenerzählen ist sehr hochschwellig und braucht einen geschützten Raum.

Klassisches Geschichtenerzählen meinte ich auch. Deswegen erwähne ich in der zitierten Passage aus meinem letzten Buch ja auch das Lagerfeuer: Diese spannungsgeladene, fast verschworene Situation, bei der alle ZuhörerInnen dem Erzähler wie gebannt lauschen.

Man darf bei der Vorstellung des Lagerfeuererzählens aber nie vergessen: die Zuschauer sehen dabei ins Feuer, nicht auf den Erzähler, das heißt, das Darstellende des Erzählers geht dabei verloren. Die Geschichte wird auf einen Vortrag, also die gesprochenen Worte mit ihrem Klang reduziert – Mimik, Gestik und Körpersprache fallen bei dieser Erzählsituation völlig weg. Deshalb erzähle ich als Erzähler ungern im Kreis um ein Lagerfeuer. (lacht) Ideales Setting für klassisches Erzählen ist: Der Erzähler ist auf dem gleichen Sitzniveau wie die Zuschauer oder vielleicht ein bisschen höher, der Erzähler kann die Zuschauer (fast) genauso gut sehen wie sie ihn, damit er ihre Gestik, ihre Reaktion, die Interaktion zwischen dem Erzähltem und dem Publikum gut erleben und sofort darauf reagieren kann.

Springen wir noch mal etwas zurück in deiner eigenen Geschichte: Du hattest das Abitur gemacht, hattest Theatererfahrung, warst viel gereist – was kam dann?

Zunächst „reiste“ ich zwischen verschiedenen Berufswahlentwürfen und innerhalb Deutschlands. Machte ein freiwilliges soziales Jahr in einer Art Kloster im Westerwald, um zu testen, ob eine geistlich-soziale Berufung etwas ist. Als das geklärt war – Nein! –, entschied ich mich für eine Schreinerlehre, musste aber nach Anläufen in Bonn und im Schwarzwald wegen Holzstauballergie nach einem Jahr passen. Schließlich ergab sich der Weg für ein Studium in Sozialer Arbeit und Theologie-Philosophie. Wobei ich Letzteres am Ende abwickelte, um mich wirklich voll auf Soziale Arbeit zu konzentrieren. Ich studierte und machte Praktika in Benediktbeuern, München, der Eifel, den USA, Bonn, Pulheim und Düren. Dann hatte ich die Nase voll davon, einen Beruf zu haben: Ohne Privatleben, ohne Karrieremöglichkeiten, mit miserablem Verdienst.

Einen Beruf zu haben? Du hast also im Bereich Soziale Arbeit gearbeitet?

Ich begann im Mai 2001 für die deutschsprachige Gemeinschaft in Belgien zu arbeiten. Diese Arbeit machte viel Spaß. Aber: Öffentlicher Dienst ist nicht meine Baustelle. Nach zwei Jahren machte ich mich, damals noch mit großzügigem Überbrückungsgeld vom Arbeitsamt, selbstständig: Von 2003 bis 2008 machte ich meine Arbeit in Belgien noch als Freiberufler, von 2002 bis 2010 arbeitete ich außerdem in Aachen als Freiberufler in der ambulanten Familienhilfe. Gleichzeitig begann ich im Mai 2003 auch, als professioneller Erzähler Auftritte zu haben. Nach der Agenda-2010-Reform von Gerhard Schröder, der Finanzkrise von 2008 und sonstigen Extrementwicklungen des Turbokapitalismus entschied ich mich 2010 dafür, dass ich die ambulante Familienhilfe nicht mehr mit meinem Gewissen vereinbaren konnte und wollte, nach schon sieben Jahren als professioneller Erzähler, fortan zu 100 Prozent Künstler sein.

Wieso konntest du das nicht mehr mit deinem Gewissen vereinbaren? Und was haben Agenda 2010, Finanzkrise und Turbokapitalismus damit zu tun? Du warst ja nicht Banker, sondern hast in einem Beruf gearbeitet, in dem du Menschen geholfen hast, oder?

Es ging am Ende in den Jugendämtern nur noch um folgendes Kriterium: Wie kann man Fälle auch abrupt beenden, kürzen oder verhindern, dass sie überhaupt eingerichtet werden? Die Menschen, denen da geholfen werden sollte, wurden gar nicht betrachtet. Die Agenda 2010 sorgte und sorgt dafür, dass mit sehr herabwürdigenden Praktiken jeden Tag Artikel 1 unseres Grundgesetzes mit Füßen getreten wird: Da werden „Kunden“ angeschrien, ausspioniert. Ich habe das als ein pervertiertes System empfunden. Dieses System macht die Menschen krank, denen geholfen werden soll, und es macht die Menschen krank, die helfen sollen. Die Philosophie der alten Sozialhilfe war, ein Soziales Netz zu bilden, das die Würde des Menschen schützen und ihn an der Teilhabe am gesellschaftlichen Miteinander unterstützen soll.

Es ist bezeichnend, dass du mit deinem künstlerischen Beruf mehr für das gesellschaftliche Miteinander tust, als du es konntest, als du noch soziale Arbeit geleistet hast. So nehme ich zumindest wahr. Kommt das in etwa hin?

Jedenfalls habe ich für mich den Schluss gezogen: Sozialarbeit ist oft problemorientiert. Wenn ich hingegen als Künstler etwas tue, dann geht es immer darum, dass nach dem Auftritt die Menschen (noch) glücklicher sind als zuvor. Das künstlerische Tun ist also kreativ, positiv.

Das gilt doch aber eher fürs Entertainment oder die Comedy, nicht für die Kunst allgemein. Kunst ist doch immer auch Reibung an der Realität und die Auseinandersetzung mit Missständen oder Problemen.

Das ist nur meine persönliche Motivationsbeschreibung als Künstler.

Dann ist deine Herangehensweise an Kunst also ein bewusster Gegenpol zu deinen Erfahrungen als Sozialarbeiter?

Nein. Ich habe ja gleichzeitig seit 2003 als Künstler und als Familienhelfer gearbeitet. Also ist es kein Gegenpol. Aber ich habe einmal resümiert: „Wie viel Lebensenergie investierst Du – und wie viel bekommst du zurück?“ In Sekundenschnelle war die Frage beantwortet: Die Familienhilfe frisst Energie – wegen des kranken Systems, nicht wegen der Menschen, denen geholfen werden soll. Beim Erzählen allerdings ist es so: Sobald ich als Erzähler einen Auftritt habe, bin ich im Flow. Im Akt des Erzählens tanke ich auf. Das ist Glück.

Es ist aber deine Philosophie, die Menschen nach einem Auftritt glücklicher zurückzulassen?

Es geht darum, mehr bei sich zu sein, berührter zu sein. Es gibt auch Geschichten, die sehr ernst und nachdenklich sein können. Es geht um das Berührt-Werden. Es geht um das Intensive der eigentlichen, menschlichen Begegnung. Hinzu kommt, dass ich gelernt habe, dass Erzählen beziehungsweise Kunst in meinem Leben ergebnisoffen ist. In diesem Sinne ist es tatsächlich ein Gegenpol zum Sozialarbeiter. Der Sozialarbeiter, der Lehrer: Sie sollen alle etwas richten, einen Menschen in die „richtige“ Bahn lenken. Wenn ich als Künstler agiere, ist vieles absichtslos, aus dem Moment heraus.

Du sagtest eben, du habest dich 2010 entschieden, zu hundert Prozent Künstler zu sein. Kannst du davon leben?

Im Prinzip ja: 2010 habe ich mein Geld noch zur Hälfte als Künstler und zur Hälfte als Freiberufler verdient. Ich verdiene natürlich nicht mehr so viel, aber ich kann von der Kunst leben, ja.

Dann unterstelle ich, dass wenn du mal Sorgen hast, die nicht finanzieller Natur sind, sondern existenzieller. Also die üblichen Zweifel und melancholischen Phasen, die man als Künstler erlebt.

Ich finde das Gesellschaftssystem, das wir haben, nicht okay. Ich kann es im Gesamten aber nicht ändern. Ich habe für mich gelernt, dass Glück nicht bedeutet, viel Geld zu haben. Und Glück bedeutet auch nicht, dass man von Unglück verschont bleibt. Glücklichsein bedeutet, wie man die Dinge nimmt, die einem begegnen. Ich bin mir selbst treu. Ich versuche, andere zu achten, und die Natur. Ich übe einen Beruf aus, mit dem ich andere und mich selbst glücklich mache, und in dem ich ehrlich und authentisch bin. Ich kann meinen Tag und meine Projekte sehr selbstbestimmt gestalten. Ich bekomme andauernd sehr positives Feedback darüber, was ich als Künstler und als Mensch tue. Ich brauche kein tolles Auto. Sondern ich möchte genug zum Leben haben und ich möchte so leben, dass es möglichst viel im Einklang und Respekt mit mir und meiner Umwelt ist.

Du wirkst nicht so, als würde es dir schwer fallen, diese Art Leben zu leben.

Ich sehe viele Menschen um mich herum, ob ganz junge oder alte, und es macht mich immer wieder sehr nachdenklich, wenn Menschen meinen, sie müssten einen ganz bestimmten Beruf ausüben, obwohl sie das nicht wollen, und dann sagen: Es gebe keine andere Wahl. Es existiert das Klischee, als Künstler könne man nicht davon leben. Die Kultivierung dieses Mythos’ sorgt dafür, dass viele Menschen sich solch einen Lebensentwurf verwehren, weil die Gesellschaft ihnen diese Wahl scheinbar nicht lässt. Aber egal wie viel oder wie wenig ich als Künstler verdiene: Ich kann davon leben. Ich sehe es immer wieder auch als eine positive, moralische Verpflichtung an, professioneller, also von meiner Kunst lebender, Künstler zu sein – nur um der lebende Gegenbeweis des Mythos zu sein, das ginge nicht.

Es geht mir eher darum, dass es schon besonders ist, nur von den Einnahmen leben zu können, die man mit der Kunst macht. Viele meiner bisherigen GesprächspartnerInnen – und auch ich – können nicht davon leben. Viele machen einen Nebenjob in Teilzeit oder arbeiten freiberuflich.

Das ist immer ein Problem. Denn der Nebenjob bindet nicht nur zeitlich, sondern auch psychisch, energetisch.

Du hast eben betont, es mache dich nachdenklich, wenn Leute einen Job machen, nur weil sie glauben, es gebe keine andere Wahl. Für dich ist die Kunst alternativlos. Gibt es trotzdem Momente, in den du grübelst oder niedergeschlagen bist?

Eigentlich nicht. Ich habe schätzen gelernt, dass es bei mir nicht das durchgängige Einkommen gibt, sondern Phasen, in denen ich mal gar kein Geld habe oder jeden Cent herumdrehen muss. Dann weiß ich es aber umso mehr zu schätzen, wenn ich mir wieder einen Wunsch leisten kann. Das macht das Leben intensiver. Es gibt aber etwas, das mich wirklich traurig macht. Ich bin gerade 50 geworden. Ich habe mir immer eine Partnerin und Kinder gewünscht. Das hat bislang nicht geklappt. Ich hatte die Erwartung, eines Tages würde eine Frau kommen und sagen, dass sie es total toll, wertvoll und einzigartig findet, was ich als Mensch und Künstler so tue. Das ist leider noch nicht passiert.

Was dich aber nicht davon abhält, weiter Geschichten zu erzählen.

Nein, absolut nicht. Und die Prinzessin ist wohl einfach noch im Schönheitsschlaf. (lacht)

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