Die Welt als Tinnitus
Der Wiener Filmemacher Johannes Grenzfurthner über seinen neuen Film Masking Threshold, Horror, Ekel, Spannung, die Faszination von Details sowie die düsteren Seiten der Nerdkultur.
Martin Spieß, selbst Künstler, trifft Künstler*innen digital und coronakonform zum Gespräch – über Ängste, Bewältigungsstrategien und Perspektiven. Heute in Über: Leben: Christine „Tini“ Rauscher, Musikerin, Songwriterin und freie Rednerin.
Ein bisschen gemein ist es ja schon, das Debüt von den Giant Rooks. Da kommen diese fünf Jungspunde Anfang 20 aus der westfälischen Provinz und nehmen mit Rookery einfach mal ein schier unfassbar großes Indie-Pop-Album auf. Martin Spieß hat es gehört – und ist begeistert.
Gerade ist Verlorenes Vernègues, der siebte Band um Cay Rademachers Helden Roger Blanc, erschienen. Der aus Paris strafversetzte Kommissar hat es in der winterlichen Provence mit Wölfen, wütenden Schäfer*innen und schießwütigen Jägern zu tun. Martin Spieß hat ihn gelesen.
Ein kleines bisschen witzig ist es schon, dass das erste Sparta-Album nach 14 Jahren Pause ausgerechnet am Karfreitag erscheint: Wenngleich Trust The River (viel) ruhiger ist als seine Vorgänger, kann man dennoch nicht anders, als das Tanzbein schwingen zu wollen, findet Martin Spieß.
Kommunistenführer Kühnert gibt der linksradikalen Propagandazeitschrift ZEIT ein Interview, in dem er – Schauder! – sozialistische Ideen äußert. Was erlaubt er sich aber auch, das Gespenst des Kommunismus zu beschwören? Ein Kommentar.